Eine wahre Geschichte – banal erfolglos

Ihr lest eine Erfolgsgeschichte einer Klientin der Kops Method. Eine sehr starke Enttäuschung in der Kindheit hat dieser Frau den Weg zum Erfolg gesperrt. Eine, für viele Erwachsene banale Situation, hat ihr ganzes Leben beeinflußt. Lest weiter und erfahrt, wie sich diese eine Geschichte auf ihr Job, ihre Beziehungen und das innere Erleben ausgewirkt hat und wie sie dem Ganzen endgültig ein Ende gesetzt hat.

Ich wusste schon immer, dass ich mehr erreichen kann. Dass ich richtig gut bin! Dass ich es einfach schaffen kann! Ich wusste das. Trotzdem habe ich es nicht gelebt. Stattdessen bin ich immer tiefer in einen inneren Konflikt versunken. Auf der einen Seite wollte ich mehr erreichen. Auf der anderen Seite habe ich mich unterschätzt und die Flinte ins Korn geworfen. Alles war schon vorab verloren. Mein ganzes Leben habe ich mit diesem Konflikt verbracht. Bis ich es eines Tages meine Geschichte entschlüsselt habe.

Meine Arbeit

Ich habe immer alles getan, was es zu tun gab und noch mehr. Jedoch wurde eines Tages anstatt von mir meine Kollegin befördert. Als ich es gehört habe, bin ich fast zusammengebrochen. “Diese??? Sie ist doch viel kürzer dabei als ich! Sie hat es nicht verdient! Sie kann nichtmal das was ich kann!” Ich kochte vor Wut. Nur eins konnte meine Kollegin doch viel besser als ich – sie konnte sich verkaufen.

Ich war unzufrieden mit mir selbst, unglücklich in der Arbeit und zu Hause. Alles in meinem Leben ist bergab gegangen. Bis ich den Grund gefunden und die Zusammenhänge verstanden habe. Was war der Grund? Das erzähle ich euch jetzt.

Die Geschichte

Ich bin 7 Jahre alt. Ich freue mich rieeesig. Auf meinem Zeugnis bekomme ich lauter 1. Und mein Opa hat mir einen Hund versprochen. Für lauter 1-er auf dem Zeugnis. Ich habe auch schon einen Namen für ihn. LENI.

Das ganze Jahr habe ich mir in der Schule viel Mühe gegeben. Jetzt bin sehr stolz auf mich. Begeistert zeige ich mein Zeugnis der Mama und dem Papa. Mit großer Freude laufe ich auch zu meinem Opa. Ich sehe mich schon mit dem LENI zusammen. Wie wir zusammen herumtoben werden. Ich werde ihm das Apportieren beibringen. LENI ist ein gut erzogener Hund!

Alle freuen sich aus meinem Zeugnis mit mir. Aber niemand erwähnt meinen Hund. Hat der Opa es vergessen? Ich warte noch ein paar Tage, vielleicht will er mich einfach überraschen.

Einige Tage sind vergangen und es ist kein Wort über meinen LENI gefallen. Ich glaube, Opa hat es wirklich vergessen. Vielleicht erinnert er sich doch noch später daran.

….

Nach den Sommerferien

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Ich verstehe es nicht. Niemand hat mir erklärt, warum ich den LENI nicht bekommen habe. Ich habe mir doch so viel Mühe gegeben. Und Opa hat es mir doch versprochen. War ich nicht gut genug in der Schule? Ach…wenn ich nur mehr gemacht hätte… 

Alles war vergeblich. Ich habe doch mein Bestes gegeben. Hat der Opa es nicht gesehen? Oder doch? Will er nur noch abwarten? Ach ich weiß nicht… Vielleicht muss ich mich doch noch mehr bemühen. Noch mehr machen. Vielleicht bin ich nicht gut genug gewesen.

….

Nach einiger Zeit habe ich den LENI und die ganze Geschichte vergessen. Diese vergessene Enttäuschung über meinen nicht erfüllten Traum ist allerdings geblieben. Sie hat sich tief in mein Inneres abgespeichert. Und es bringt mir Einiges fürs Leben. Nichts davor habe ich wirklich nötig. Aus der Angst vor Enttäuschung bringe ich Dinge nie zu Ende. Diese ganze Geschichte hat meine Entscheidungskraft verletzt. Ich kann nicht für mich selbst einstehen. Stattdessen lasse ich mich von meinen alten Verletzungen und Emotionen aufsaugen. So funktioniere ich seitdem ich 7 war. Das Ungerechtigkeitsgefühl begleitet mich tagtäglich. Ich stehe auf der Kippe zwischen Selbstbemitleidung und Wut.

Meine Beziehungen wurden auch stigmatisiert

Als Kind habe ich mich auf das Versprechen von meinem Opa fixiert und habe seinen Fehler nicht gesehen. Stattdessen habe ich den Fehler bei mir gesucht. So mache ich es noch heute. Damit ich nie wieder die große Enttäuschung aus der Kindheit erleben musste, habe ich folgende Muster in den Beziehungen gehabt: 

Männer versprechen mir das Blaue vom Himmel herunter. Nur einhalten tun sie es nie. Mein letzter Partner hat es die ganzen 12 Jahre so gemacht. Er versprach mir die ganze Zeit, dass wir heiraten und zusammen Kinder großziehen. Irgendwann wusste ich nicht mehr, ob er das ernst meint. Voller Verzweiflung habe ich ihn damit konfrontiert. Seine Antwort war immer dieselbe: “Du glaubst es mir nicht? Denkst du etwa, dass ich es nicht ernst meine? Bin ich dir nicht gut genug?” Vorwürfe, Ausreden oder Konflikte. Zwölf Jahre lang habe ich mich in diesem Teufelskreis gedreht. Immer mal wieder habe ich mich zurückgezogen und mit kleiner Seele auf die Erfüllung meines Traumes gehofft.

Wir haben nie geheiratet. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf dieses Spielchen. Ich habe mich getrennt. Und ausgerechnet in dem Moment wollte er mich um meine Hand bitten. Pech gehabt.

Ich habe immer geahnt, dass es nur leere Versprechungen sind. Nur wollte ich es nicht wahr haben. Ich wollte mich der Realität nicht stellen und schon wieder mit einer großen Enttäuschung konfrontiert werden.

Eines Tages hat sich alles verändert

Dank der Kops Method habe ich entschlüßelt, was mir im Weg zum Erfolg stand. Ich habe alle Zusammenhänge verstanden. Ich habe die Auswirkung dieser scheinbar banalen Situation in der Kindheit auf mein ganzes Leben verstanden. Ich habe verstanden, warum ich nie wirklich erfolgreich war, warum meine Beziehungen gescheitert sind, warum ich Dinge nie zu Ende bringen konnte.

Die Lösung

Dank der Kops Method setze ich konkrete Schritte um die mir dabei helfen, meine persönliche Einstellung zu verändern. Somit setze ich meinen Ängsten und dem gedanklichen Teufelskreis ein für alle Male ein Ende. Ich stehe für mich selbst ein und lasse mich nicht mehr anzweifeln. Insbesondere nicht von mir selbst. Wie mache ich es? Durch ständige Selbstreflexion dessen, was ich im Leben wirklich möchte. Ich gebe nicht mehr kurz vor dem Ende auf. Stattdessen ziehe ich die Dinge jetzt durch. Ich verfalle nicht mehr der Selbstbemitleidung. Und vor allem – ich stelle mich nicht nur mit einem Hund zufrieden. Vielmehr weiß ich jetzt, dass das Leben mehrere Dimensionen hat. Und von nun an kümmere ich mich um mein neues Leben. Ich schreibe eine neue Geschichte.

Der ständige Kampf war ermüdend. Anstelle dessen ist jetzt innere Ruhe eingetreten. Ich kämpfe nicht mehr. Ich lasse los. Ich habe echtes Selbstvertrauen und Selbstwert gewonnen. Ich habe erkannt, was ich möchte. Und vor allem. Ich habe erkannt, dass ich es schaffe! Dank der Kops Method habe ich eine neue Ebene entdeckt – eine Ebene der Erreichung. 

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